Wie läuft der Prozess zur Erstellung der Klimaschutzstrategie ab?



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Die Handlungsfelder im Überblick

Im Fokus des Handlungsfeldes Energieversorgung steht die Frage, wie die erneuerbaren Strom-, Wärme- bzw. Brennstoffpotenziale Thüringens erschlossen und ausgeschöpft werden können. Dabei werden der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen sowie die Einspeisung erneuerbarer Wärme und Abwärme in die Netze thematisiert. Außerdem sollen Wege aufgezeigt werden, wie der Ausbau und die Systemintegration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gesteigert und die Sektorenkopplung intensiviert werden kann.

Im Handlungsfeld Wirtschaft wird thematisiert, wie die erheblichen Energieeffizienzpotenziale in der Wirtschaft ausgeschöpft werden können. Darunter fällt die Frage, wie die industriellen und gewerblichen Abwärmepotenziale genutzt werden können. Weitere Schwerpunkte des Handlungsfeldes liegen auf der Nutzung von erneuerbaren Strom-, Wärme- bzw. Brennstoffpotenzialen, sowie auf betrieblichen Maßnahmen zur Energieeinsparung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen und der Substitution energieintensiver Materialien.

Im Handlungsfeld Verkehr sollen Anreize für eine nachhaltige Raum- und Verkehrsentwicklung identifiziert werden, die den Anteil des nichtmotorisierten Verkehrs im Modal Split erhöht und die Attraktivität des ÖPNV und des Schienengüterverkehrs steigert. Weiterhin wird thematisiert, wie der Anteil alternativer Antriebe (u.a. Elektromobilität) gesteigert und optimierte Infrastruktur für klimaschonende Mobilität geschaffen werden kann.

Im Fokus des Handlungsfeldes Gebäude steht zum einen die Integration der erneuerbaren Energien in die Wärmeversorgung von Gebäuden. Zum anderen soll dargelegt werden, wie die energetische Sanierungsrate sowie -tiefe für Wohn- und Nichtwohngebäude erhöht werden kann. Auch die energetische Quartiersentwicklung und -planung sowie eine Optimierung des Energiemanagements von Kommunen und privaten Gebäudenutzern werden thematisiert.

Im Handlungsfeld Private Haushalte werden Möglichkeiten zur Ausschöpfung von Energieeffizienzpotenzialen in Haushalten (u.a. durch Wärmeanwendungen, Elektrogeräte, Beleuchtung) behandelt, etwa in Form von Informations- und Beratungsangeboten. Dabei wird auch thematisiert, wie einkommensschwache Haushalte bei der Hebung von Energieeffizienzpotenzialen unterstützt werden können. Weiterhin geht es um die Frage, wie klimagerechter Konsum, u.a. im Bereich der Ernährung, gefördert und die Wohnflächeninanspruchnahme stabilisiert werden kann.

Kernthemen des Handlungsfeldes Landnutzung/ Landwirtschaft sind eine Treibhausgas-Optimierung in der Land- und Forstwirtschaft und im Gartenbau sowie der Erhalt und die Mehrung von Kohlenstoffsenken. Dabei soll dargelegt werden, wie das Mineraldünge- und Wirtschaftsdüngemanagement effektiver gestaltet und die Energieeffizienz im Gartenbau und in der Land- und Forstwirtschaft gefördert werden kann. Auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung sowie die Bereitstellung von Biomasse für die stoffliche und energetische Nutzung sind Gegenstand des Handlungsfeldes.

Das Handlungsfeld Öffentliche Hand umfasst Maßnahmen zur Treibhausgasminderung im öffentlichen Sektor. Im Mittelpunkt steht hierbei die Frage, wie die Landesverwaltung sowie Landkreise, Städte und Gemeinden – etwa durch die Erstellung von lokalen Klimaschutzstrategien und Wärmekonzepten sowie die Umstellung öffentlicher Fuhrparks auf Elektromobilität und alternative Antriebe – zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen können.

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